Einblick in die Diplomarbeit Granulo
Im Rahmen unserer Diplomarbeit haben wir uns die Frage gestellt, warum man eigentlich immer verarbeitetes Filament zum 3D-drucken benötigt. Braucht man das unbedingt? Nahezu alle Kunststoffprodukte finden ihren Anfang als Granulat, warum muss man also Granulat zu Filament verarbeiten, nur um dieses beim Drucken erneut aufzuschmelzen?

Warum Granulat?
Die meisten Kunststoffprodukte finden ihren Anfang als einfaches Granulat. Wieso also sollte man das Granulat zu Filament verarbeiten, wenn man doch einfach direkt mit dem Granulat drucken kann? Dadurch spart man Zeit, Energie und somit auch Geld. In Industrieanlagen sind granulatfähige 3D-Drucker längst keine Seltenheit mehr, warum aber nicht im privaten Bereich? Genau hier wollen wir mit „Granulo“ anknüpfen.
Was wollen wir erreichen?
Mit unserer Diplomarbeit haben wir uns als Ziel gesetzt, einen 3D-Drucker für den Granulatdruck umzufunktionieren. Dazu gehört die Entwicklung eines Druckkopfes mit einem Extruder, der das Granulat schmilzt und herausdrückt, sowie ein Granulatbehälter und ein Zufuhrsystem vom Behälter zum Extruder. Weiters haben wir uns als Ziel gesetzt, ein System zu entwickeln, mit dem der Benutzer binnen weniger Minuten einen Granulatwechsel durchführen kann. Außerdem gibt es eine Anzeige, an der man ablesen kann, wie viel Granulat noch im Behälter ist.